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Banken und Vermögensberater

Das Ziel von SmartPlankton ist es, jeden einzelnen in die Lage zu versetzen, sein eigenes Vermögen zu verwalten. Natürlich kann man dies auch von einer Bank oder  einem Vermögensberater erledigen lassen, dass kostet aber Geld. Wenn eine meiner Hosen zu eng ist, kann ich zum Schneider gehen und sie weiten lassen, oder ich kann selbst lernen, wie man eine Naht auftrennt, neuen Stoff einfügt und dann wieder zusammennäht (so stelle ich mir vor, funktioniert das).

Das tapfere Schneiderlein
Das tapfere Schneiderlein

Dies wäre für mich aber mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden und selbst wenn ich es lernen würde, heißt das noch lange nicht, dass ich es sonderlich gut machen würde. Außerdem müssen meine Hosen nur relativ selten geändert werden, wenn ich also eine Kosten- (Zeit) und Nutzen- (ich spare Geld wenn ich meine Hosen selbst nähen kann) Rechnung aufstellen würde, würde ich relativ schnell feststellen, dass es sich für mich nicht unbedingt lohnt, selbst Nähen zu lernen. Das heißt natürlich nicht, dass das keine sehr nützliche Fähigkeit wäre, es ist nur einfach Kostengünstiger es vom Profi machen zu lassen. Anders ist es mit den persönlichen Finanzen. Hierbei dreht sich nicht nur die Kosten- und Nutzenrechnung sehr schnell um, sondern selber machen ist auch (fast) immer besser als die Aufgabe an Banken und Vermögensverwalter abzugeben. Die eigenen Finanzen kompetent selbst zu verwalten ist nicht ganz einfach, man kann es aber sehr gut lernen. Da man aber bei einem so wichtigen Thema ungern einen Fehler machen möchte, man würde ja auch nicht ohne jegliche Erfahrung versuchen die beste Hose selbstständig zu ändern, hilft SmartPlankton dabei das Entscheidende Wissen und Verständnis aufzubauen. Der Vorteil eines guten Verständnisses von Finanzen wirkt sich nicht nur positiv auf die eigene Abhängigkeit von Banken aus, es erlaubt es auch langfristiger und besser den eigenen Vermögensaufbau zu planen. Ja, man kann es von der Bank machen lassen, aber das lässt sie sich auch:

a) sehr gut bezahlen

b) legt das Geld meistens nicht in deinem besten Interesse an und

c) macht es ganz sicher nicht besser, als du es selbst kannst (bzw. können wirst, wenn du die Tipps auf dieser Seite beachtest).

Die eigenen Finanzen beschäftigen uns fast jeden Tag und nicht nur alle paar Jahre. Es hilft einem nicht nur kurzfristig Kosten (bei Banken und Finanzberatern) zu sparen, sondern langfristig seinen eigenen Vermögensaufbau zu verstehen und zu planen. Wenn man eine Fähigkeit sucht, die einem nicht nur Geld sparen sondern auch helfen kann, mehr Geld zu verdienen, ist ein gutes Verständnis von persönlichen Finanzen und Geldanlagen sicherlich eine der, wenn nicht sogar die beste Investition in die eigene Zukunft.

Auf dieser Seite werde ich auf einzelne Aspekte von Banken, Vermögensberatern und sonstigen “Experten” eingehen, aber vorweg möchte ich eine Sache klar stellen: Wenn man nicht die Lust hat sein Geld selbst zu verwalten, wenn man meint man möchte nicht ein paar Stunden (uns so ehrlich sollte man schon sein, man kann das nicht alles in 10 Minuten lernen) dafür verwenden etwas zu lernen, wovon man sein Leben lang profitieren wird, ist man tatsächlich besser beraten, wenn man sein Geld einfach einer Bank anvertraut. In diesem Fall ist man aber vielleicht sogar besser beraten, wenn man sein Geld einfach zu niedrigen Zinsen auf einem Tagesgeldkonto liegen hat, denn so ist man wenigstens recht sicher vor Verlusten. Wer jedoch meint, er wüsste nicht genug um das eigene Geld selbst zu verwalten, der ist genau an der richtigen Stelle, denn um zu investieren muss man nicht sonderlich intelligent sein, man muss keine “gute Nase” für die richtigen Unternehmen haben oder sonstige besonderen Fähigkeiten besitzen. Alles was man braucht ist etwas Zeit um ein paar Grundgedanken zu verstehen (und dabei soll diese Seite helfen) und dann Ruhe und Gelassenheit um das eigene Vermögen über die Jahre aufzubauen.

Banken sind zwar nicht böse. Sonderlich hilfreich aber auch nicht.
Banken sind zwar nicht böse. Sonderlich hilfreich aber auch nicht.

In meinem Buch werden wir noch im Einzelnen genauer darauf eingehen, warum Banken und auch Fonds-Manager (meistens) nicht in der Lage sind unser Geld am sinnvollsten anzulegen. Wichtig ist aber zu beachten, dass Banken in erster Linie ihren eigenen Profit im Sinne haben. Das ist natürlich auch erst mal nicht schlimm, bedeutet aber für uns als Kleinanleger, dass wir für einen Service bezahlen, den wir gar nicht wirklich nutzen können. Wenn man einer Bank das eigene Geld anvertraut, in der Hoffnung, dass sie dieses gewinnbringend investieren, sollte man sich klar machen, dass Banken einem grundsätzlich nur solche Geldanlagen anbieten, die ihnen auch Geld bringen (häufig in Form einer Provision). Meistens handelt es sich dabei um einfache Aktien- oder Anleihenfonds, welche nicht besonders gut oder schlecht sind, aber viel teurer als nötig. Hinzu kommt, dass Banken nicht sonderlich viel Zeit für den einzelnen Kunden verwenden wollen. Sie bieten also allen Kunden mehr oder weniger das gleiche an, unabhängig von dem, was für den Kunden persönlich am Besten wäre.

In letzter Zeit wurde versucht, die Beratung durch Banken zu kontrollieren und zu verbessern, sie ist aber immer noch so schlecht, dass sie für Kleinanleger meistens keinen Vorteil bietet. Das heißt nicht, dass Banken und Vermögensberater für niemanden sinnvoll sein können. Den meisten “regulären Sparern”, denen keine riesigen Summen zur Verfügung stehen (und ich rede hier von mehreren Millionen, denn ansonsten ist man für Banken uninteressant) ist jedoch sehr viel besser geholfen, wenn sie sich, wie auf SmartPlankton beschrieben, selber helfen.